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Winterhochzeit – Die 8 Ultimativen Tipps
Foto : Basamba Samba

Winterhochzeit – die 8 ultimativen Tipps

Alle Fotos: artaquis

 

Es kommt wie es kommen muss: bald steht wieder der Winter vor der Tür. Ich muss zugeben: hier in Berlin mag ich ihn nicht besonders – eine Großstadt ist einfach nicht dafür gemacht.
Ich habe immer das Gefühl, die Menschen wissen nicht so recht, was sie mit dem Schnee anfangen sollen. 😉

Das soll aber nicht heißen, dass ich ihn nicht zu schätzen weiß, im Gegenteil! Ich liebe es verschneit, besonders in den Bergen. Ich finde sogar, dass dann eine ganze besondere romantische Stimmung herrscht.
Was liegt da also näher, als im Winter zu heiraten? Ich weiß, die meisten Paare bevorzugen den Sommer. Aber warum eigentlich?
Mit meinen 8 Tipps seid ihr perfekt vorbereitet und könnt eure Winterhochzeit genießen.

 

1. VIEL Schnee
Seid auf viiiel Schneefall unbedingt vorbereitet und checkt die Wettervorhersagen lieber einmal mehr. Als perfekte Gastgeber solltet Ihr auch Eure Gäste informieren, wenn z.B. Schneeketten benötigt werden. Im Gebirge oder den Alpen ist dies nicht selten der Fall.
Ich erinnere mich z. B. an eine Hochzeit in Österreich, bei der alle bereits vor Ort waren – nur die Standesbeamtin nicht. Sie blieb leider mit Ihrem Fahrzeug im Schnee stecken und hatte keine Handynummer des Paares, um sie darüber zu informieren.
Mein Tipp: tauscht in jedem Fall die Telefonnummern mit allen wichtigen Protagonisten! Starthilfekabel, ein Sack Streusalz (mit Rücksicht auf die Umwelt nur im Notfall anzuwenden) und eine Schaufel im Kofferraum können auch nicht schaden.

2. Anreise
Das ist wirklich ein Dilemma: wenn es kalt und verschneit ist, fährt nicht jeder gerne mit dem Auto. Aber was dann? Lieber die Bahn nehmen? In den jetzigen Zeiten auch kein sicheres Reisemittel – denn wer garantiert, dass sie fährt?
Besser: die Anreise einen Tag vorher planen. So hat man noch Ausweichmöglichkeiten, sollte das eine oder andere nicht funktionieren.

3. Was ziehe ich nur an?
Ich kann nicht leugnen, dass speziell die Braut bei einer Winterhochzeit mehr friert, als bei der Feier im Sommer. Wenn ich an Fotos im Freien denke, braucht man (n und Frau) ein dickes Fell. Das kann man sich z.B. in Form eines Capes umhängen – aber bitte in künstlicher Variante.
Was unter dem Kleid ist, sieht niemand (ok, später der Bräutigam! Aber bis dahin kann es ja schnell ausgezogen werden), deshalb empfehle ich Thermoleggins. Die gibt es auch in weiß und sie halten schön warm.

4. Blumen on the rocks
Nicht jede Blume verträgt die Kälte gut – erkundigt euch deshalb beim Floristen eures Vertauens nach der für euch perfekten Sorte. Gerade wenn die Deko draußen stehen soll, an der Schneebar zum Beispiel, müssen sich einiges ab können. Und es wäre doch schade, wenn die liebevoll ausgesuchten Blumen schnell die Köpfchen hängen lassen.

5. These boots are made for walking
Ich weiß: wir alle lieben High Heels. Ich ganz besonders und auf meinen 10cm Haken fühle ich mich pudelwohl. Auch bei einer Winterhochzeit können Schuh-Anbeterinnen gerne in geschlossenen Räumen den Schuh ihrer Träume tragen – was aber dann für das Fotoshooting draußen? Oder für den Weg vom Auto zur Location?
Da hilft bei viel Schnee nur eines: Moon-Boots! In weiß oder creme sind sie sogar ein richtiger Hingucker.Und die Füße bleiben mollig warm.
Wer mehr wagen möchte: es gibt die Treter auch in Knallfarben!

6. Mehr als warme Worte
Das perfekte Gastgeschenk für eine Winterhochzeit? Natürlich, Handwärmer! Man knickt sie kurz und schon werden die kleinen Helfer in der Not warm. Das tut unseren Händen gut!

7. Die inneren Werte
Den klassischen Sektempfang beim Eintreffen in der Location kennt ihr sicher alle. Im Winter wird es im wahrsten Sinne “cooler” und ihr könnt eine Eisbar bauen (lassen). Dort werden dann heißer Punsch, Apfelwein, Glühwein oder Feuerzangebowle serviert.
Anstelle von Alkohol kann man heißen Apfelsaft mit Zimt und Mandelsirup oder Kaffeespezialitäten servieren.
Und damit es alle warm haben, bittet eure Gäste um die passende Kleidung.

8. Helferlein
Taschentücher gehören zu einer Hochzeit wie das “Amen” zur Kirche. Aber im Winter haben sie noch eine andere Funktion, als Freundentränen zu trocknen: nämlich laufende Nasen zu stoppen. In der Winterzeit sind Erkältungen nicht weit und deshalb muss hier unbedingt vorgesorgt werden.
Sonstige nützliche Helfer in der Handtasche: Hustenbonbons, Kopfschmerztabletten, Ohrenschützer (bei Ohrenschmerzen und Wind unbedingt zu empfehlen) & Lippenbalsam.

Und nun kann es losgehen! 🙂
Viel Freude und fröhliches Heiraten wünscht euch
eure Svenja

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