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Top 3: Das Solltet Ihr Nach Der Hochzeit Nicht Vergessen!

Top 3: Das solltet ihr nach der Hochzeit nicht vergessen!

Ach ja, irgendwie geht der Hochzeitstag doch immer viel zu schnell vorbei! Da plant man monatelang, überlegt sich alles bis ins kleinste Detail und zack: vorbei ist es!
Aber auch danach geht die Organisation weiter – durch Trauung, Namensänderung & Co. fällt da auch so einiges an.
Die Top 3 hat Cora von Finanzen.de für euch und mich zusammengestellt – herzlichen Dank an dieser Stelle!

  1. Verträge aktualisieren

Nach der Hochzeit sollten junge Eheleute die Gelegenheit nutzen, um Versicherungsverträge anzupassen oder zusammenzulegen. Bei einer Risikolebens- oder einer Lebensversicherung können beispielsweise die bezugsberechtigten Personen geändert werden. Das ist bei beiden Versicherungen sinnvoll: Die Risikolebensversicherung zahlt – als reine Todesfallversicherung – dem Bezugsberechtigten beim Tod des Versicherten eine vorher vereinbarte Versicherungssumme aus. Ähnlich ist es bei einer reinen Lebensversicherung. Sie bietet dem Versicherten zu Lebzeiten die Möglichkeit, Geld zu sparen. Verstirbt der Versicherte vor der Auszahlung, wird eine zuvor vereinbarte Todesfallleistung an die bezugsbereichtige Person gezahlt. Nach einer Hochzeit bietet sich die Absicherung des Ehepartners an – vor allem, wenn es gemeinsame Kinder gibt.

Außerdem kann man bei der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) die BU-Rente nach einem „Lebenswandel“ ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen, sofern eine sogenannte Nachversicherungsgarantie vertraglich vereinbart wurde. Doch Achtung: Hier gibt es häufig Fristen, die Versicherte einhalten müssen!

Haftpflichtversicherung und Hausratversicherung können sich Paare zwar schon vor der Hochzeit teilen, doch viele entscheiden sich zu diesem Schritt erst nach der Hochzeit. Fakt ist: Hier können Eheleute viel Geld sparen.

  1. Namensänderung

Die Namensänderung muss allen offiziellen und inoffiziellen Stellen bekanntgegeben werden. Der Personalausweis muss sofort angepasst werden. Achtung: Werden Reisen (etwa die Flitterwochen) schon vor der Hochzeit gebucht, müssen die neuen Namensträger beachten, dass sich auch die Ausweisnummer ändert.

Bei der Namensänderung werden gern folgende Punkte vergessen: der Grundbucheintrag (beim gekauften Haus/Wohnung), Darlehensverträge bei Banken, das Mietkautionskonto oder auch Zeitungs-/Zeitschriftenabos. Auch alte und aktuelle Arbeitgeber sollten über den neuen Namen informiert werden.

Fun-Fact: Der Führerschein muss gar nicht verändert werden – allerdings müssen sich Autofahrer mit neuem Namen bei einer Polizeikontrolle dann mit Führerschein und Personalausweis ausweisen.

Weitere wichtige Punkte, die kein Brautpaar vergessen darf, stehen in unserer Checkliste zur Namensänderung.

 

Fotos: Jacqueline Traub

Fotos: Jacqueline Traub

Svenja Schirk-17

  1. Steuerklasse

Nach der Hochzeit werden erwerbstätige Menschen automatisch in Steuerklasse 4 eingeteilt. Das ist manchmal aber für Paare überhaupt nicht von Vorteil. Für Paare, bei denen einer mehr verdient als der andere, lohnt sich die Kombination aus Steuerklasse 3 und 5 viel mehr – dieser Steuerklassenwechsel muss allerdings beim Finanzamt beantragt werden.

Fun-Fact: Der Wechsel der Steuerklasse ist einmal im Jahr möglich

So kann man Geld sparen: Die Höhe vom Mutterschaftsgeld, Elterngeld, Arbeitslosengeld und Krankengeld hängt mit dem Nettoeinkommen des Empfängers zusammen. Unterm Strich: Wer mehr verdient, bekommt auch höhere Leistungen. Durch einen Steuerklassenwechsel kann der Nettoverdienst des betroffenen Partners auf diese Weise erhöht werden.

 

 

Und, nun alles klar?
Bis zum nächsten Mal,

eure Svenja

 

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